Verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage

Die Deutschen möchten ihr Geld nicht nur sparen, also in Briefumschläge oder Sparschweine stecken. Bestenfalls sollte das geparkte Geld sich auch schnell vermehren. Diesen Anreiz bieten die Banken ihren Kunden seit vielen Jahrzehnten an. Dabei bieten die Geldinstitute verschiedene Formen der Geldanlage an. Doch auch außerhalb der Bank hat der Interessent Möglichkeiten zur Geldanlage. Gerade außerhalb der bankgebundenen Geldanlage finden sich zahlreiche Möglichkeiten wie man am Besten sein Geld richtig und effektiv anlegen kann. Beim Geld anlegen sollte man jedoch einige Faktoren beachten. Neben dem Zinssatz ist der wichtigste Faktor wohl das Risiko. Während es einige Geldanlage gibt, die nicht besonders risikoreich sind, gibt es einige Möglichkeiten bei denen möglicherweise viel an Rendite zu holen gibt, das Risiko alles zu verspielen jedoch wesentlich höher als bei anderen Anlagemöglichkeiten ist.

Eine sehr beliebte Form der Geldanlage ist das Tagesgeldkonto. Mit dem Tagesgeldkonto kann der Kunde sein Geld auf einem Konto kurzfristig anlegen. Hier erhält der Anleger von der Bank ein derartiges Konto und bekommt jeweils zum Monatsende, jedes Quartal oder pro Jahr seine Zinsen ausgezahlt. Der Vorteil ist, dass der Anleger hier sehr flexibel ist. Der Kunde kann einzahlen und wieder auszahlen und muss sich an keine komplizierten Kündigungsfristen halten. Der Nachteil ist, dass sich die Geldinstitute an dem Leitzins der Europäischen Zentralbank orientieren. Dies hat zur Folge, dass je nach wirtschaftlicher Situation die Verzinsung des Tagesgeld hoch, wie vor einigen Jahren in Zeiten der Wirtschaftskrise, oder niedrig wie aktuell Anfang 2011. Auch bei der Verzinsung muss man Abstriche machen. Sicherlich ist ein Zinssatz von 2,2% nicht schlecht. Berücksichtigt man jedoch die Inflation dann kommt, besonders bei kleinen Beträgen am Jahresende etwas mehr als null heraus.

Eine etwas renditestärkere Geldanlage ist wohl immernoch das Festgeld. Der Vorteil beim Festgeld ist die höhere Verzinsung im Gegensatz zum Tagesgeld. Beim Festgeld stellt der Kunde einer Bank für einen gewissen Zeitraum einen Geldbetrag zur Verfügung. Während der Laufzeit hat der Kunde keinen Zugriff auf diesen Geldbetrag. Nach der Laufzeit bekommt der Kunde jedoch sein Geld verzinst ausbezahlt. Der Nachteil ist hier offensichtlich: Viele Leute sind nicht bereit ihr Geld über einen so langen Zeitraum einer Bank zur Verfügung zu stellen. Diese Geldanlage fällt also bei denjenigen durch, die täglichen Zugriff auf ihr Geld haben wollen.

Eine bekannte und ertragreiche Variante der Geldanlage ist seit langem das Wertpapiergeschäft. Das Spekulieren mit Aktien hat mittlerweile eine weit verbreitete Tradition. Teilweise sind enorme Renditen möglich und viele Direktbanken stellen ihren Kunden kostenlose Wertpapierdepots zur Verfügung. Der Vorteil ist jedoch gleichzeitig ein Nachteil. Beim Aktiengeschäft kann man hoch steigen, jedoch auch wieder tief fallen. Wer sich also überlegt ins Aktiengeschäft einzusteigen, sollte sich an die goldene Regel halten: Nur mit dem spekulieren, was einem bei Verlust nicht wehtut.

Neben diesen Formen der Geldanlage gibt es beispielsweise noch den Privatkredit. Bei dieser Variante der Geldanlage stellt der Kreditgeber einem Kreditnehmer ein verzinstes Darlehen zur Verfügung. Diese Form der Geldanlage ist sehr sicher und durch einen Fonds durch Zahlungsausfälle geschützt.